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Kompostieren – Aber richtig

Kompostieren – Schritt für Schritt zum Kompost

Jeder Hobbygärtner kommt einmal mit diesem wichtigen Punkt, nämlich Richtig kompostieren, in Berührung und sollte daher aufgeklärt sein, wie und was dabei zu beachten ist. Gilt Kompost doch als umweltfreundlichste Möglichkeit, dem Boden Nährstoffe zu bieten, und ist somit unerlässlich für einen guten Gärtner. Denn im Komposthaufen entsteht Humus und somit lebender Boden, der Wasser speichert und rechtzeitig wieder abgibt. Ein wahres Wunderwerk wenn man so will. Wenn Sie den richtigen Kompostbehälter, nämlich am besten einen großen, der sich zerlegen bzw. von einer Seite öffnen lässt, bereits haben, dann können Sie mit dem Anbau beginnen. Wir haben hier für Sie die wichtigsten Tipps und Tricks zusammengetragen.

Schritt: 1

Beginnen sollten Sie mit Ihrem Kompostanbau auf der normalen Erdschicht ganz unten. Die erste Schicht sollte dabei ca. 30 cm hoch werden und besteht aus Gartenabfällen wie z.B. Rasen, Zweigen und so weiter. Damit Sie nun die nötigen Mikroorganismen in Ihren Kompost bekommen, brauchen Sie Erde. Diese Schicht sollte 5 bis 10 cm hoch sein. Damit ist die Grundlage fürs kompostieren und für die nächsten Schritte auch schon geschafft. Um aber den kleinen Lebewesen genug Sauerstoff zu bieten, können Sie ruhig manchmal wieder kleine Äste drüber streuen. Wenn es heiß oder schwül ist und der Komposthaufen austrocknet, müssen Sie ihn unbedingt sofort gießen und dies auch regelmäßig fortführen.

Schritt: 2

Als nächstes sollte man den Kompost schließen. Dazu sollte der Komposthaufen bereits eine Höhe von 1,20m erreicht haben. Nun sollte der Haufen mit Rasenschnitt abgedeckt werden, um etwaige Insekten abzuschrecken, die Bakterien einschleusen könnten. Sollten Sie keinen Rasenschnitt über haben, können sie auch Kürbis oder Gurken drüber streuen.

Schritt: 3

Der letzte Schritt beim kompostieren beinhaltet die Umsetzung des Komposts. Ihr Haufen ist dann soweit, wenn er nach einigen Wochen auf das Drittel der ursprünglichen Größe verkleinert wurde. Für die Umsetzung nehmen Sie eine Schaufel oder einen Spaten. So kommt das Innere nach außen, dies fördert den Kompostierungsprozess.

Sollte der Kompost zu feucht sein, kann es zu Fäulnis kommen. Damit das aber nicht eintritt und Sie rechtzeitig etwas dagegen tun, können Sie trockenes Material hinzufügen. Dieses saugt die Feuchtigkeit auf und fördert die Qualität Ihres Humus. Nach etwas über einem halben Jahr können Sie auch endlich den Kompost verwenden. Dieser sollte etwas krümelig aussehen und nach Wald Erde riechen. Am besten Sie sieben das Material, um eine große Qualität zu gewinnen – die größeren Stücke können für den neuen Komposthaufen verwendet werden.

Auf Ihren Komposthaufen können Sie Laub, Gras, Gemüsereste, Blumen, Zweige und so weiter geben, ebenso wie Kaffee und Teebeutel, Eierschalen und dergleichen sind ebenfalls bedenkenlos. Entsorgen Sie aber bitte kein Fleisch, keine Knochen und keine verdorbenen Lebensmittel. Diese gehören nämlich nicht in den Kompost, sondern in den Biomüll. Das Anlegen lohnt sich auf jeden Fall für Sie und Ihre Pflanzen und macht im besten Fall sogar Spaß.


Wir hoffen das wir Ihnen mit unserem Beitrag „Richtig kompostieren – Schritt für Schritt zum Kompost“ helfen konnten.

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