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Tipps für einen schönen Rasen

Die wichtigsten Tricks für eine nachhaltige Rasenpflege

Ein saftig grüner Rasen wächst nicht von alleine. Ohne regelmäßige Zuwendung der Rasenpflege und gezieltes Vorgehen verwandelt sich die begehrte Grünfläche rasch in eine ausgetrocknete Ödnis. Neben der Selektion des geeigneten Saatgutes für den beabsichtigten Anwendungsbereich genügt es bereits, ein paar einfache Regeln für eine nachhaltige Rasenpflege zu beachten.

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Zyklischer Schnitt hält den Rasen gesund

Wirr hochschießende Halme lassen den grünen Teppich in kurzer Zeit zu einem undurchdringlichen Dschungel werden. Zu der störenden Ästhetik des unkontrollierten Wuchses gesellt sich ein weitaus gefährlicheres Problem. Das dichte Netz aus Pflanzen schirmt den Boden von günstigen Umwelteinflüssen ab. Braune, ausgehungerte Stellen drohen aber auch bei zu kurzem Schnitt. Gräser reagieren auf eine zu drastische Kürzung ebenso empfindlich und sterben in einigen Fällen sogar komplett ab. Besonders unter intensiver Sonneneinstrahlung zur Sommerzeit trocknet die obere Bodenschicht mit den feinen Graswurzeln zügig aus. Abgestorbene Bereiche eröffnen dann neuen Pflanzen wie Klee, Moos oder Wildblumen eine hervorragende Ansatzfläche zum Keimen. Eine Verdrängung durch starken Unkrautwuchs wäre die Folge.

Je nach Art und gewünschtem Stil ist die Länge der Gräser ein entscheidender Faktor für die Rasenpflege und eine gesunde Entwicklung. Als optimaler Mittelwert gelten nach Angaben der offiziellen Umweltbehörde ungefähr vier Zentimetern. Spätestens ab einer Höhe von zehn Zentimetern ist der Griff zum Rasenmäher erforderlich. Der Rasenschnitt in wöchentlichen Abständen macht den Einsatz eines Rasenfangkorbes überflüssig. Bei der Rasenpflege abgetrennte Halme spenden dem Boden wertvolle Nährstoffe und Beschleunigen die Regeneration der darunter befindlichen Gräser. Spezielle Mulchrasenmäher perfektionieren diesen Prozess und zerkleinern effizient die Überreste. Dieser natürliche Abfall begünstigt auf Dauer einen qualitativ hochwertigen Humus.

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Grundvoraussetzungen für den neuen Rasen schaffen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bleibt bei der Rasenpflege der grüne Boden nicht immer von Schäden und optischen Makeln verschont. Auch die Erschließung eines gänzlich neuen Abschnittes muss mit Bedacht erfolgen. Neue Saat gedeiht am besten unter optimalen Wetterbedingungen. Warme Frühjahrestage mit nur wenig Wind eigenen sich besonders für dieses Anliegen. Ein leicht feuchter und aufgelockerter Erdboden spendet Wasser und bietet Halt für austreibende Wurzelstränge. Vorhandene Erde mit einem Anteil ausgesiebten Sandes stellen das notwendige Fundament für eine erfolgreiche Aufzucht des neuen Rasens dar.

Mit Hilfe eines Rechens oder eines langen Brettes wird der betroffene Abschnitt zunächst begradigt. Dank einer möglichst gleichmäßige Verteilung der Samen wachsen die Gräser rasch zu einem vitalen Geflecht zusammen. Bestehen hier Unsicherheiten, können gängige Hilfsmittel wie ein Streuwagen für den Gartenbereich Abhilfe verschaffen. Das Festpressen durch Zunahme einer Holzlatte oder von speziellen Walzen bindet die Saat an den vorbereiteten Untergrund. Gleichzeitig schirmt dies die Samenkörner vor Windböen ab.

Für die nächsten Wochen gilt ein absolutes Zutrittsverbot, um die zarten Pflanzen nicht durch unnötiges Auftreten zu belasten. Außerdem muss nun eine regelmäßige Versorgung mit ausreichend Wasser erfolgen. Sofern nicht mit Regenfall zu rechnen ist, bleibt die Bewässerung im Abstand von zwei bis drei Tagen absolut notwendig. Als schnellere Alternative zur Aufzucht bietet sich das Auslegen von fertigem Rasenbelag an. Sogenannter Rollrasen ist sofort einsatzbereit und spart die aufwendige Vorbereitung für die manuelle Aussaat.

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Der Nachteil findet sich im Preis:

Der Transport sowie die professionelle Verlegung durch Fachmänner kosten Geld. Selbst bei günstigen Angeboten fallen meist mehr als zehn Euro pro Quadratmeter an. Außerdem kommen bei der Herstellung entsprechender Produkte mitunter starke Pestizide zum Einsatz, die das Wachstum von Unkraut und Schäden durch Insekten eindämmen sollen. Nicht alle Anbieter legen ihre Karten offen und weisen im ausreichenden Maße auf diese Nachteile hin.

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Rasenpflege – Wasserzufuhr mit Bedacht abstimmen

Der Wasserbedarf hängt in erster Linie von Schnittlänge und Umgebungstemperatur ab. Über längere Hitzeperioden hinweg verlieren Pflanzen und Boden massiv an Feuchtigkeit. Offizielle Verlautbarungen von der Umweltbehörde empfehlen eine intensive Bewässerung über den Zeitraum einer halben Stunde. Bei mäßigem Sommer genügen zwei bis drei Einsätze in der Woche. Extreme Temperaturspitzen machen eine Steigerung der Frequenz für das Überleben des Rasens allerdings unverzichtbar. Bei der Rasenpflege gewährleistet ein Rasensprinkler eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Wassermenge, die sich zwischen 10 und 15 Liter pro Quadratmeter orientieren sollte.

An besonders heißen Sommertagen ist eine Bewässerung zur Rasenpflege in der frühen Morgenstunde ratsam. Dank der abgekühlten Temperaturen des Bodens und des noch niedrigen Sonnenstandes kann Wasser gut eindringen und die Erdschicht sowie Wurzeln ausgiebig tränken. Zu späteren Tageszeiten droht die fein versprühte Feuchtigkeit rasch und wirkungslos unter der Hitzeeinwirkung zu verdunsten. Als Folge bliebe der Rasen weiterhin vom Austrocknen gefährdet. Vor einem Übermaß an Wasser ist jedoch klar abzuraten. Regelrecht überschwemmte Flächen begünstigen auf Dauer das Wachstum von Moosarten und zerstören so das homogene Erscheinungsbild des Rasens.

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Boden lüften und Unkraut gezielt vernichten

Steter Tropfen höhlt den Stein: Selbst unter hervorragenden Konditionen versamen sich hin und wieder kleine Pflanzen zwischen den Gräsern. Bei der Rasenpflege ist hier schnelles Handeln erforderlich. Bereits eine kleine Ansammlung kann eine explosionsartige Verdrängung des Rasens nach sich ziehen. Vertikutieren beugt diesem Problem im Frühjahr vor. Die scharfen Klingen des Vertikutierers dringen in die Erdoberfläche ein und durchstoßen selbst dichtes Gewächs und enge Wurzelgeflechte. Ein zu hoher Kraftaufwand kann aber schädliche Auswirkungen provozieren und ist auf jeden Fall zu vermeiden.

Daher ist bei der Rasenpflege eine maximale Arbeitstiefe von drei Zentimetern vorgesehen. Durch die aufgelockerte Erdmasse dringt vermehrt Sauerstoff zu den Gräsern und hilft diesen bei ihrer Regeneration von oberflächlichen Verletzungen. Besonders günstig für die erfolgreiche Auffrischung des Erdreiches ist der Frühling (Mitte März). Bei junger Saat sollte die Prozedur wenige Wochen verschoben werden, bis eine ausreichende Abdeckung durch Gräser gegeben ist. Im Bedarfsfall kann im Sommer ein weiterer Durchgang erfolgen.

⇒ Achtung: Eine zu häufige Wiederholung belastet die Struktur des Rasens und kann Langzeitschäden nach sich ziehen. Daher sollte die Anzahl der Anwendungen auf maximal zwei Einsätze pro Jahr beschränkt bleiben.

Rasenpflege – Kalk erzeugt ein Rasenfreundliches Milieu

Ausgedünnte Stellen sind auch nach vorsichtigem Vertikutieren nicht gänzlich zu vermeiden. Offene Stellen auf der Rasenfläche lassen sich zwar durch erneute Aussaat schließen, trotzdem genügt dieses Vorgehen in vielen Fällen nicht. Erst ein optimaler pH-Wert sorgt für die richtigen Umweltbedingungen, lässt das Wachstum des Rasens voranschreiten und unterdrückt die Ansiedlung fremder Pflanzenarten. Mit Hilfe von Kalk wird ein leicht basisches Milieu in der Erde aufrechterhalten. Anhand des Befalls von unerwünschten Mitbewohnern lässt sich der aktuelle Stand ungefähr einschätzen.

Klee bevorzugt ebenfalls eine alkalische Umwelt, während diverse Moosarten und Unkraut vermehrt auf saurem Boden gedeihen. Das Kalken erfolgt im Anschluss des Vertikutierens, da die aufgelockerte Erdschicht dann besonders leicht das Mineral aufnehmen kann. Die benötigte Menge variiert und hängt von der Beschaffenheit des Untergrundes ab. Etwa 150 Gramm pro Quadratmeter sind bei einem pH-Wert unterhalb von 5,5 angemessen. Allgemein erfordern sandige Böden mehr und lehmhaltige, dunkle Erde hingegen weniger Kalk.

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Rasenpflege – Düngen mit Augenmaß und Vorsicht

Nach einer kurzen Pause zur Schonung des Rasens fördert Dünger den Wachstumsprozess und baut das Erdreich mit Nährstoffen auf. Entscheidend bei der Anwendung ist eine gleichmäßige Verteilung des Düngers auf der Erdoberfläche. Bei der Rasenpflege bieten sich natürlicher Dünger wie feiner Kompost sowie Mulch vom Rasenmähen an. Alternativ gibt es Rasendünger mit stickstoffhaltiger Mischung im Baumarkt zu kaufen. In der Regel genügt eine Applikation im Frühjahr sowie zur Sommerzeit.

Liegt eine hohe Beanspruchung der Rasenfläche vor, ist eine dritte Anwendung zwischendurch zur erneuten Vitalisierung durchaus ratsam. Vorsicht ist bei der Wahl von Produkten auf Basis von Eisensulfat geboten. Diese funktionieren als Unkrautvernichter und Dünger gleichermaßen. Vor allem dichte Moosschichten lassen sich damit nach wenigen Tagen komplett abtöten und leicht beseitigen.

Rasenpflege – Die Kehrseite:

Es besteht ernst zunehmende Gefahr für die Gesundheit für Menschen und Haustiere bei direktem Kontakt mit der Substanz. Starke Reizung der Haut, Atemwege und Augen sind denkbar. Schutzkleidung für Hände und Augen sind daher während des Umgangs damit Pflicht. Reines Eisensulfat hinterlässt sogar hartnäckige Verfärbungen auf Steinböden und Textilien. Eine Sperrung der Rasenfläche für etwa zwei Tage bleibt nach dessen Einsatz daher zwingend ratsam.

Bei der Rasenpflege wirkt am besten Dünger in Verbindung mit feuchter Erde, was eine Anwendung nach Regen empfehlenswert macht. Die Gräser selbst sollten vor dem Düngen allerdings trocknen. Falscher Gebrauch, eine Überdosis oder das unpassende Düngemittel können unter Umständen Pilzbefall provozieren. Daher sollten die Angaben auf den Verpackungen der Anbieter stets gewissenhaft befolgt werden. Analysesets aus dem Baumarkt helfen im Zweifelsfall bei der exakten Bestimmung des vorliegenden pH-Wertes im eigenen Garten.


Wir hoffen das wir Ihnen mit unserem Beitrag „Tipps für einen schönen Rasen“ helfen konnten.


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